Medical Training

Medical Training

Training für entspannte Tierarztbesuche

Tierarztbesuche, medizinische und pflegerische Maßnahmen führen nicht selten zu deutlichen Stress- und Abwehrreaktionen bei Pferden. Im schlimmsten Falle sogar zu deutlich aggressiven Verhalten, die sowohl für das Tier als auch den Menschen sehr gefährlich werden können. Als Fluchttier wirken ungewohnte Gegenstände, Gerüche, Geräusche, Handlungen und das Auslösen von Schmerzen bedrohlich und das vegetative (autonome) Nervensystem leitet zum Schutz des Lebens (aus Sicht des Pferdes) entsprechend „kopfloses“ Verhalten aus.

Häufig bleibt in solchen Situationen nichts anderes übrig als mit weiteren Zwangsmaßnahmen wie Fixierungen, Nasenbremse bis hin zu Sedierung zu agieren. Der Stressfaktor steigt noch weiter und das Erlebte wird tief im Gedächtnis gespeichert.

Medical Training (Behandlungstraining) wird bereits seit Jahrzehnten erfolgreich bei Zootieren angewendet.

In diesem kleinschrittigen und systematischen Training lernt das Pferd, die entsprechenden Maßnahmen stressfrei kennen. Durch Einsatz eines sogenannten Kooperationssignales wird das Pferd aktiv in den Trainings- und Behandlungsprozess mit eingebunden.

Der Einsatz von Futterlob verstärkt nicht nur jeden erfolgreichen Trainingsschritt, sondern schafft beim Pferd eine positive Assoziation mit der entsprechenden Maßnahme.

Gerade in Notfallsituationen ist es wichtig, medizinisch notwendige Diagnostik und Behandlungsmaßnahmen zügig und zielgerichtet durchführen zu können.

Mögliche Anwendungsbeispiele:

  • Wurmkurgabe /orale Medikamentengabe
  • Blutabnahme /Infusionen/ Impfungen
  • Wundversorgung / Verbandanlage
  • Abtasten des gesamten Körpers
  • Hufe im Wassereimer kühlen
  • Augenkontrolle /- versorgung
  • Zahnkontrolle/- versorgung
  • Fliegenspray/ Wundspray
  • Röntgenaufnahmen
  • Hufbearbeitung
  • Fiebermessen
  • Und vieles mehr